Wieviel Deutsch-Französische Gesellschaften gibt es in Niedersachsen?

Die Antwort ist: es gibt 11 Deutsch-Französische Gesellschaften in Niedersachsen.

Und zwar:

Deutsch-Französische Gesellschaft Bad Harzburg e.V.

Frau Katharina Killait

Tel. 05322 8203573

E-Mail: dfgbadharzburg@dfgbh.de

Homepage: www.dfg-badharzburg.de

Deutsch-Französische Gesellschaft Bad Nenndorf e.V.

Herr Gerhard Borcherding

Tel. 05723 1030

Tel.geschäftlich: 05723-914691

E-Mail: G.Borchering@t-online.de 

Deutsch-Französische Gesellschaft Braunschweig e.V.

Frau Christel Seigneur

E-Mail: presidente@dfg-bs.de

Homepage: www.dfg-bs.de

Deutsch-Französische Gesellschaft Göttingen e.V.

Frau Christa Neifeind

Tel. 0551 7905889

Email: dfg-goe@neifeind.de

Homepage: www.dfg-goettingen.org

Deutsch-Französische Gesellschaft Hameln e.V.

Herr Uwe-Michael Fanio

E-Mail: umifanio@kabelmail.de

Homepage: www.dfg-hameln.de

Deutsch-Französische Gesellschaft Hannover e.V.

Herr Jürgen Grabowski

Tel. 0511 660930

Fax: 0511 624618

E-Mail: info@dfg-hannover.de

Homepage: www.dfg-hannover.de

Deutsch-Französische Gesellschaft Lüneburg-Clamart e.V.

Herr Prof. Dr. Jürgen Lürssem

Tel. 04172 7716

E-Mail:info@dfg-lueneburg.de

Homepage: www.dfg-lueneburg.de

Deutsch-Französische Gesellschaft Oldenburg e.V.

Frau Catherine Rüppell

Tel. 04483 658

Fax: 04483 932956

E-Mail: info@dfg-oldenburg.de

Homepage: www.dfg-oldenburg.de

Deutsch-Französische Gesellschaft Osnabrück e.V.

Bernd Käsebier (1. Vorsitzender)

Tel. 0541  59569

E-Mail: u.b.kaesebier@t-online.de

Homepage: www.dfg-osnabrueck.de

Deutsch-Französische Gesellschaft Stade e.V.

Dr. Lars Hellwinkel

Tel. 04141 659779

E-Mail: hellwinkel.lars@gmx.de

Homepage: http://www.dfg-stade.de

Deutsch-Französische Gesellschaft Wolfenbüttel e.V.

Frau Doris Klose

Tel. 05331 992217

Fax: 05331-904761

E-Mail: info@dfg-wf.de

Homepage: www.dfg-wf.de 

Bad Harzburg ist umzingelt von DFG´s, denn in Wolfenbüttel, Braunschweig, Hameln, Bad Nenndorf, Göttingen, Lüneburg und Hannover gibt es 7 Gesellschaften, die in Reichweite von weniger als einer Stunde liegen. Nur Stade, Oldenburg und Osnabrück sind weiter entfernt.

Die Verteilung der DFG´s in den 16 Bundesländern ist nicht weniger interessant. Es gibt 90 Gesellschaften in Deutschland, davon 23 in NRW, 15 in Baden-Würtemberg, wie gesagt 11 in Niedersachsen, jeweils 9 in Hessen und Rheinland-Pfalz, 6 in Bayern, jeweils 3 in Brandenburg und Schleswig-Holstein, jeweils 2 in Berlin, Hamburg, Sachsen und Thüringen, jeweils 1 in Bremen, Saarland und Sachsen-Anhalt und überhaupt keine DFG hat Mecklenburg-Vorpommern. Daneben gibt es noch einige deutsch-französische Chöre und sonstige Vereinigungen.

Geschichte der DFG (aus Wikipedia)

Rahmengeschichtlich gesehen fällt die Gründung der Deutsch-Französischen Gesellschaft in die Zeit nach den Verträgen von Locarno (1925), die ein eher positives politisches Klima zwischen den europäischen Staaten hinterließen. Zunächst wollte der Publizist und Dozent für Kunstgeschichte, Otto Grautoff (1876–1937), eine „Deutsch-Französische Rundschau“ herausgeben, die zur Neufundierung der Beziehungen zwischen beiden Ländern dienen sollte. Er rief 1926 dafür die „Gesellschaft der deutsch-französischen Rundschau“ ins Leben. Grautoff schaffte es innerhalb von zwei Jahren jedoch nicht die finanziellen Mittel für das Projekt zu sichern, weshalb sich die Gesellschaft wieder auflöste.

1928 versuchte er sich dann an einem Verein: Die Deutsch-Französische Gesellschaft wurde in Berlin gegründet. Grautoff wollte es schaffen, durch zivilgesellschaftliche Arbeit doch noch die angestrebte Zeitschrift zu publizieren. Im Statut des Vereins vom 12. Januar 1928 heißt es: „Die Deutsch-Französische Gesellschaft e.V. Berlin will das Verständnis für Frankreich in Deutschland heben und vertiefen. Durch Bestandsaufnahme der französischen Geistesgüter, durch tiefgreifende Erkenntnis unseres Nachbarn will sie an einer Entspannung zwischen beiden Ländern mitwirken und unter Wahrung des eigenen Staatsgefühls der beiden Nationen zwischen Frankreich und Deutschland Brücken schlagen.“

Neben der Muttergesellschaft in Berlin gründeten sich weitere Ortsgruppen in vielen anderen deutschen Städten. Die DFG gab die deutsche Frankreich-Zeitschrift heraus, organisierte Vorträge und Veranstaltungen sowie Schüler- und Studentenaustausche. Zu den Unterstützern und Mitgliedern der Gesellschaften zählten Thomas Mann, Otto Dix, André Gide, Georges Duhamel, Albert Einstein und Konrad Adenauer.

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde die DFG auf Betreiben von Otto Abetz, Frankreichexperte in der außenpolitischen Dienststelle Ribbentrops, 1934 zerschlagen – trotz Versuchen des französischen Botschafters André François-Poncet, den Verein zu erhalten. Grautoff war bereits 1933 nach Frankreich emigriert. Eine Gesellschaft gleichen Namens, die im Oktober 1935 mit dem Geschäftsführer Otto Abetz neu gegründet wurde, hatte mit der 1928 gegründeten Gesellschaft nichts mehr gemein.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges erlebte die Idee einer Deutsch-Französischen Gesellschaft eine Renaissance. Durch Privatinitiativen unterstützt von französischen Behörden vor Ort oder in der Nähe und Funktionsträger der Politik wurden zahlreiche Gesellschaften in ganz Deutschland gegründet. So entstanden bis 1951 in der britischen und amerikanischen Zone etwa 47 DFGs. Besonderes Augenmerk galt dabei der Neugründung der Berliner DFG, dem eigentlichen Nachfolger des Vereins von Grautoff. Sie wurde am 8. September 1949 wieder ins Leben gerufen. Die Ziele und Aktivitäten blieben in etwa dieselben. Von 1950 bis einschließlich Juni 1991 hatte sie ihren Sitz sowie einen Veranstaltungsraum in der Maison de France am Kurfürstendamm.

Die DFGs heute gehören zu dem Dachverband Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa.(VDFG)

Die VDFG ist ein überparteilich und überkonfessionell arbeitender Verein, der in der „Fédération des Associations Franco-Allemandes pour l’Europe“ (FAFA) sein französisches Gegenstück hat, mit dem er seit seiner Gründung 1957 eine Einheit bildet.

Zu seinen gegenwärtig 140 Mitgliedern gehören deutsch-französische Gesellschaften, Partnerschaftsvereine deutsch-französischer Kommunalpartnerschaften, „Clubs d’Affaires“ und Deutsch-Französische Chöre. In den Mitgliedsorganisationen sind mehr als 20.000 an Frankreich interessierte Bürger vereint. Die Mitgliedschaft steht allen Vereinigungen und Institutionen sowie natürlichen und juristischen Personen offen.

Der Zweck des Vereins ist die Festigung und Vertiefung der deutsch-französischen Zusammenarbeit durch die Förderung der Deutsch-Französischen Gesellschaften und ihrer Jugendgruppen sowie weiterer Mitglieder in beiden Ländern. Die Tätigkeit des Vereins erstreckt sich insbesondere auf kulturelle, wirtschaftliche, soziale und politische Bereiche, die dem Bild des Partnerlandes ebenso dienen wie den deutsch-französischen Beziehungen und den Bestrebungen zur Europäischen Einigung. VDFG und FAFA veranstalten jährlich einen gemeinsamen Kongress (alternativ in Deutschland oder in Frankreich) zu einem Schwerpunktthema und zu einem Erfahrungsaustausch für alle Mitglieder.

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